Mio Maus und die Mondmuschel vom Strand 🤍

🎉 Unterhaltung 5–7 Jahre Kunterbunt

Erstelle deine eigenen Geschichten

Personalisierte Hörgeschichten, in denen dein Kind die Hauptrolle spielt.

Jetzt ausprobieren
Geschichte lesen
Plopp! Aus Lennjas rotem Eimer stieg ein Gespenst mit Sonnenhut.
Ich, Mio Maus, sprang fast aus meinen Sandalen. "Ein Urlaubsgespenst!"
Luca lachte. Lennja staunte. Das Gespenst verbeugte sich.
"Ich heiße Kicher-Kaspar", sagte es. "Und ich brauche dringend Hilfe."

"Unsere Mondmuschel ist verschwunden", Kaspar.
"Ohne sie leuchtet heute Abend der alte Leuchtturm nicht."
"Dann verirrt sich meine Tante Nebelina wieder in fremde Picknickkörbe."
Ich . "Das klingt sehr gespenstisch und sehr klebrig."

Da platschten zwei Gestalten aus den Wellen.
"Keine Angst!" rief Käptin Komet mit Donnerstimme.
Neben ihr landete Super-Benno. Sein Umhang glitzerte nass.
"Wir retten alles", sagte er heroisch.
Kaspar schwebte rückwärts. "Bitte ohne Explosionen", er.

Also zogen wir los. Luca trug die Schaufel. Lennja den Eimer.
Ich sauste vorneweg. Im Sand funkelte eine silbrige Spur.
"Glitzerstaub", sagte Käptin Komet.
"Nein", murmelte ich . "Das ist Muschellicht und... Vanilleeis?"

Die Spur führte zur Strandbude.
Dort nieste Oma Nebelina hinter einer Sonnenbrille.
"Hatschi-huuu!" machte sie.
"Ich sah etwas Rundes zum großen Sandschloss rollen."
"Dann aß ich aus Versehen drei Zitroneneise."

Wir rannten zur Burg Blubberstein. Sie war riesig.
Muscheln glänzten an den Türmen. Algen flatterten wie Fahnen.
Oben leuchtete die Mondmuschel.
Darunter saß Graf Krabbel, ein höflicher Einsiedlerkrebs.
"Willkommen zu meinem Geburtstags-Tee", sagte er stolz.
"Meine neue Lampe ist wunderbar."

Kaspar rang die Hände. "Das ist unsere Leuchtturm-Muschel!"
Graf Krabbel blinzelte erschrocken. "Oh. Ich dachte, sie sei verloren."
Bevor wir weiterreden konnten, rauschte eine große Welle heran.
Die Burg wackelte. Der Muschelturm kippte.
"Jetzt wird es glibberig!" rief ich.

"Kette bilden!" rief Luca.
Lennja stemmte den Eimer in den Sand.
Käptin Komet sprang auf den Turm.
Super-Benno hielt ihren Umhang fest.
Kaspar pustete kalte Luft unter die Muschel.
Sie schwebte ein Stück hoch.

Doch dann verfing sich die Muschel in einer Algenschleife.
"Mein Einsatz!" piepste ich.
Ich flitzte durch einen winzigen Tunnel nach oben.
Dort knabberte ich die Alge durch.
Im selben Moment krachte die Welle gegen die Burg.
Die Muschel schoss los wie ein Seifenblasen-Mond.

Käptin Komet schnappte daneben.
Super-Benno bekam sie an den Kopf.
"Heldenhelm-Test bestanden!" rief er.
Die Muschel hüpfte weiter, ploppte in Lennjas Eimer und blieb liegen.
Für einen Herzschlag war alles still.
Dann jubelten wir so laut, dass drei Möwen erschraken.

Am Abend trugen wir die Mondmuschel zum Leuchtturm.
Graf Krabbel half sogar und brachte Algenkekse mit.
Als Kaspar die Muschel einsetzte, strahlte der Turm kunterbunt.
Blau, gold, rosa und minzgrün tanzten über den Strand.

Oma Nebelina seufzte glücklich. "Endlich finde ich meinen Picknickkorb."
Käptin Komet verbeugte sich.
"Heute waren wir nur zusammen super."
"Stimmt", sagte Luca.
"Am Strand gewinnt man am besten im Team", ergänzte Lennja.

Ich kuschelte mich in ein Handtuch und grinste.
"Das war der beste Urlaubstag überhaupt."
Kaspar flatterte einen Luftballonbauch und geheimnisvoll:
"Morgen zeigen wir euch das Gespenster-Sandburgen-Rutschen."
Ich blinzelte. "Mit Helm oder ohne?"
Alle lachten, sogar der Leuchtturm.